BWB-Ratgeber Wohnen

Raumklima – Wohnklima – Wohnqualität

Sie wollen sich in Ihrem Zuhause bei der BWB behaglich und wohl fühlen. Mitentscheidend hierfür ist das richtige Raumklima, das zur gesamten Wohnqualität besonders beiträgt.

Mit unserem BWB Ratgber Wohnen, den wir ständig erweitern, geben wir Ihnen Tipps und Empfehlungen, wie Sie selbst dafür sorgen können, Ihr Zuhause wohnlich und gesund zu erhalten.

Wie Sie z.B. durch richtiges Heizen und Lüften ein angenehmes Raumklima in Ihrer Wohnung schaffen, und wie Sie dabei noch Energie sparen, erfahren Sie unter anderem hier in unseren Tipps:

Tipps und Empfehlungen für Ihre Wohnqualität

Richtig Lüften

  • Mehrfaches tägliches Stoßlüften schafft den notwendigen Luftaustausch. Insbesondere morgens ist ausreichendes Lüften notwendig.
  • Mindestens zehn Minuten Stoßlüften mit weit geöffneten Fenstern und Durchzug ersetzt die erwärmte Luft in der Wohnung durch frische (Während des Lüftens schalten Sie bitte die Heizung aus).
  • Je wärmer und windstiller es draußen ist, desto länger muss gelüftet werden. Lüften auf Kippstellung ist nahezu wirkungslos und verschwendet zudem Energie.
  • Beim z.B. Kochen und Baden die jeweilige Zimmertür geschlossen halten. Anschließend den Raum mit weit geöffnetem Fenster lüften. So verhindern Sie die Ausbreitung des Wasserdampfes und sorgen für ausreichend Luftaustausch.
  • Lüften Sie auch bei Regenwetter sofern es nicht hereinregnet. Die kalte Außenluft ist meist trockener als die warme Zimmerluft.

Richtig Heizen

  • Die Heizung – auch bei Abwesenheit – nie ganz abstellen. Eine abgesenkte Durchschnittstemperatur ist günstiger als Wiederaufheizen.
  • Senken Sie die Raumtemperatur bei Ihrer Abwesenheit tagsüber nicht zu stark ab. Senken Sie die Raumtemperatur um ein bis zwei Grad. Das spart gegenüber dem Wiederaufheizen Energie.
  • Schließen Sie Rollläden und Vorhänge über Nacht und vermeiden damit unnötigen Energieverlust.
  • Halten Sie die Heizkörper frei, indem Sie z.B. keine Möbel oder Vorhänge davorserstellen bzw. aufhängen, damit die Luft zirkulieren kann. Ein bis auf den Boden hängender Vorhang vor einem Heizkörper kann einen Energieverlust von bis zu 30% bedeuten.
  • Jeder Raum sollte nach Bedarf separat beheizt werden. Vermeiden Sie, dass z.B. das Schlafzimmer durch das Wohnzimmer mitbeiheizt wird.
  • Türen zwischen unterschiedlich stark beheizten Räumen geschlossen halten.
  • Jeder Raum sollte nach Bedarf separat beheizt werden.

Energiesparen

  • Schalten Sie ihren elektrischen Geräte bei Abwesenheit oder über Nacht komplett aus. Der Stand-by-Modus kostet rund 100 Euro im Jahr. Auch der Einsatz von schaltbaren Steckdosen hilft Ihnen Energie zu sparen.
  • Achten Sie beim Kauf neuer Elektrogeräte auf die Energieklasse. Die entsprechenden Kennzeichnungen finden Sie auf den Verpackungen und/oder auf den Elektrogeräten. Zwar sind die sparsameren Geräte in der Anschaffung teurer, die Anschaffung rechnet sich aufgrund des geringeren Verbrauchs schon nach wenigen Jahren.

Regale richtig montieren

Passende Dübel und Schrauben für leichte und schwere Regale

Für leichtere Bücher- oder Küchenregale, die mit einer Last von bis zu 25 Kilogramm beladen werden sollen und wo die Wand aus Lochstein oder Porenbeton besteht, eignen sich Universaldübel am besten. Besteht die Wand allerdings aus Gipskartonplatten, sollte man Spezialdübel für Plattenbaustoffe verwenden. Bei festen Wänden aus Beton oder Ziegelstein kann ein Langschaftdübel zum Einsatz kommen, wenn die zu tragende Last nicht über 50 Kilogramm fällt.

Möchten Sie ein Werkstattregal anbringen, das bis zu 100 Kilogramm tragen soll, empfiehlt sich bei einer Wand aus Lochstein der Einsatz von Spreiz- oder Langschaftdübeln. Bei Porenbeton sind spezielle Dübel oder sogar ein Schwerlastbefestigungsset, bestehend aus Injektionsmörtel sowie Ankerstangen und -hülsen, ratsam.

Und so geht's

Schritt 1: Belastung des Regals

Wiegen oder schätzen Sie ab wie schwer die Last werden könnte, die das Regal zu tragen hat. Soll die gesamte heimische Bibliothek darauf Platz finden oder nur einige kleinere Gegenstände und Dekoelemente?

Schritt 2: Wandmaterial bestimmen

Finden Sie heraus aus welchem Material die Wand besteht. Oft lässt sich das am Bohrstaub erkennen: Bei Beton ist der Staub hell und fein, bei Porenbeton ist die Konsistenz eher schmierig. Bei Kalksandstein ist der Bohrstaub weiß und sandig. Ziegel erkennen Sie am rötlichen Staub. Bleiben die Rückstände am Bohrer kleben handelt es sich um Gipskarton.

Schritt 3: Dübel und Bohrlochtiefe festlegen

Bestimmen Sie den entsprechenden Dübel für das Material und die zu tragende Last.
Danach anhand der Dübellänge die Bohrtiefe festlegen. Das Bohrloch soll etwa 10 Prozent tiefer sein als der Dübel lang ist, damit die Schraube durch den Dübel gelangt und sich spreizen kann.

Schritt 4: Die passenden Schrauben verwenden

Der Schraubendurchmesser richtet sich nach dem des Dübels, wobei die Schraube ein bis zwei Größen kleiner ist. Angaben dazu finden Sie auf der Dübelverpackung. Für die maximale Tragfähigkeit empfehlen sich Holzschrauben. Achten Sie auch auf die Kopfform der Schraube. Wenn Sie ein Schienensystem verwenden, nutzen Sie Schrauben mit flachen Köpfen. Die richtige Schraubenlänge ergibt sich aus Bauteildicke, Dübellänge und Schraubendurchmesser.

Jetzt müssen Sie nur noch bohren, den Dübel einsetzen, das Regal verschrauben und schon sind Sie fertig!